Close

Der Pandemie zum Trotz – zu Besuch bei unseren Trainings-Champions 2019

Eigentlich wollten wir unsere Vieltrainierer 2019 bereits früher ehren, aber verschiedene Umstände zwangen uns dazu, dies aufzuschieben und schliesslich mussten wir aufgrund der Coronavirus-Pandemie das Dojo schliessen. Bis heute hütete ich die Geschenke für Walter Bänziger (86% Trainingsbesuche), Judith Jörger (75% Trainingsbesuche) und Kurt Sutter (70% Trainingsbesuche). Aber was macht man nun mit drei Geschenken für die Trainings-Champions des letzten Jahres, wenn das Dojo auf Wochen hinaus geschlossen ist? Man geht sie besuchen, genau das habe ich am 28. März getan und fand drei topmotivierte Karatekas in ihrem Zuhause vor.

Natürlich wollte ich von ihnen wissen, wie sie mit der aktuellen Situation umgehen und wie es ihnen dabei geht und fragte sie danach:
Walter: Für mich ist die aktuelle Situation keine sehr grosse Veränderung, da ich ja seit einer Weile pensioniert bin. Das Einzige, was mir fehlt, sind die Tagesstrukturen, das Training im KKL gehört bei mir fest zum Wochenprogramm.
Judith: Mir geht es soweit gut, ich mache das Beste aus der Situation und hoffe, dass die Schulen in nicht allzu ferner Zukunft wieder öffnen.
Kurt: Ausser dass das Geschäft mit den Tischkickern harzt, geht es mir prima, die Veränderungen sind für mich nicht einschneidend, ich fühle mich wohl im Homeoffice.

Weiter wollte ich wissen, wie sie denn in dieser Zeit fit bleiben fürs Karate:
Walter: Für mein Kime-Training arbeite ich im Wald oder im Garten, für die geistige Fitness übe ich Katas und lese Bücher über Karate.
Judith: Ich habe aus der Not eine Tugend gemacht und angefangen zu joggen. Es macht mir Spass und leert den Kopf, und heute Nachmittag werde ich noch eine Runde um den Hallwilersee drehen.
Kurt: Täglich Sport zu treiben ist mir wichtig. Ich mache auf jeden Fall immer Rumpfbeugen und Liegestützen und gelegentlich übe ich die Katas im Wohnzimmer.

Schliesslich interessierte mich, worauf sich unsere Champions am meisten freuen:
Walter: Da es mir sonst ja gut geht, freue ich mich am meisten auf das Training im Dojo.
Judith: Am meisten freue ich mich auf den persönlichen Kontakt, die Gesellschaft und natürlich auf das Training.
Kurt: Ich freue mich definitiv darauf, wieder im Dojo trainieren zu können und dann vielleicht langsam die nächste Prüfung in Angriff zu nehmen.