Close

Karatelager Mürren

Endlich wieder einmal ausschlafen! So begann der Karfreitag-Morgen…

Dann noch kurz alle Sachen packen und schon gings los Richtung Mürren. In Interlaken dann die Meldung: „Wegen eines Defekts am Gleiserfolgt die Weiterfahrt in zehn Minuten“. Als ich schliesslich in Interlaken West mit Sack und Pack zum richtigen Perron nach Lauterbrunnen eilte, dann wieder die Rampe runter hiess es schon: „ischer scho wäegg?“

Lamberto und sein Trüppli waren auch schon hier und nun mussten wir halt auf den nächsten Zug warten.…Dann endlich trafen wir so gegen 14 Uhr im Sportchalet in Mürren ein. Für Ken als Trainer war ja schon ein Zimmer reserviert, Sonja und ich hatten schwein und wir konnten bei Christian noch je ein Zweierzimmer ergattern.

Das erste Training liess dann auch nicht lange auf sich warten und schon flossen die Schweissperlen das erste Mal zwischen Haut und Gi hinunter. Die Trainings waren insgesamt interessant und lehrreich. Als Special-Event galt natürlich Kens Trainingseinheit, vermochte er doch unseren Karatekas wieder einmal ein Training ganz nach japanischem Gusto zu vermitteln. Nach dem letzten Training am Samstag verblüffte Sonja mit folgender Idee: “Wir könnten mit Ken noch aufs Schilthorn, oder zumindest bis zur Zwischenstation fahren und eins trinken gehen.” Dort angekommen und nach erfolgtem Trailbesuch versuchten wir vergeblich, die Tür zur Beiz zu öffnen… Alles dunkel und seelenruhig. Geschlossen. Flexibel wie Bündner im Berner Oberland sind, fuhr uns kurzerhand ein Bahnangestellter aufs Schilthorn, wo wir gemütlich mit Ken noch unser langersehntes  Trünkli schlürfen konnten.

Kaum angefangen, war am Sonntag Nachmittag nach unserem draussen stattfindenden und gegen die Sonne schauenden Abschlusstraining unser Osterlager  auch schon wieder vorbei! Nach einem Abschluss-Aperöli in der Gartenbeiz gings dann schon wieder talwärts. Unser Osterlager war erneut wieder eine gelungene Erfahrung. Nun nur nicht locker lassen, bald geht es bereits wieder folgendermassen zu und her:

Hesches scho igschrebe, s`Oschterlager? Wenn esches? Dänk a de Oschtere…

Andy