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Sensei Sugimura Memorial Gasshuku 2026


• Yvonne Moser

Datum: 06. – 09. August 2026

Motto: Freundschaft, Kultur und Tradition verbindet uns und unsere Leidenschaft zum Karate.

Am Donnerstagmorgen begann pünktlich um 09.30 Uhr das Eröffnungstraining. Nebst den bekannten Instruktoren des SKR wurden auch unsere japanischen Gäste Shihan Ogura und Sensei Hakizume, welche für diesen Anlass eingeflogen wurden, zum Gasshuku begrüsst.

Der erste Eindruck hat mich getäuscht, da ich das Gefühl hatte, dass nicht viele Karatekas diesen Event besuchen würden. Zum Glück hatte ich mich getäuscht, die Halle war sehr voll und bei der Begrüssungszeremonie waren zwei Reihen nicht immer machbar. Die Beteiligung bei den Danträgern war sehr gross. Dies hat auch zur guten Stimmung beigetragen.

Vom Karate-Kai Lenzburg haben teilweise oder am ganzen Gasshuku Peter, Adrian, Stephan, Rudolf, Sonja, Therese, Robin, Marcel, Luca und meine Wenigkeit teilgenommen. Ein Teil unserer Gruppe war wie bereits in den Vorjahren auf dem Camping untergebracht, während andere die Vorzüge eines Hotels in Anspruch genommen haben. Wieder andere haben gependelt.

Das Trainingsprogramm war gespickt mir Warm-up, Kihon, Kata und Kumite. Und am Ende eines jeden Trainingstages wurde noch ein Cooling Down angeboten.

Bei sehr schweisstreibenden Temperaturen durften wir von den japanischen Gästen profitieren. Hallentemperaturen über 30°C haben dazu beigetragen, dass die körperliche Belastung in den jeweiligen Trainings sehr hoch war. Dazu kam noch, dass die KKL’er, welche auf dem Camping untergebracht waren, noch eine schweisstreibende Anfahrt mit dem Fahrrad hatten. Ich hatte so das Gefühl, dass der Weg immer länger und die Anstiege Tag für Tag immer steiler wurden. Die jeweiligen Trainer hatten jedoch das Verständnis (und vielleicht auch das Mitleid), dass die Trainierenden während den Trainingseinheiten mehrmals eine Trinkpause in Anspruch nehmen durften. EIn HIghlight war für mich die Kata Unsu, welche durch Sensei Hakizume an die Danträger weitergeben wurde. Das Verständnis dieser Kata und die entsprechenden Erklärungen dazu haben beigetragen, dass die Anwendung und das Verständnis für diese anspruchsvolle Kata besser wurde.

Ein weiteres Highlight war der Freitagabend, bei welchem die anwesenden KKL’er die Stadt Bern unsicher gemacht haben und sich kulinarisch, für die Strapazen, belohnen liessen. Das untenstehende Bild sagt mehr als 1’000 Worte…

Der Samstagabend gehört traditionell ebenfalls zu den Highlights am Gasshuku. Das obligatorische Grillfest, welches jedes Jahr durch den KK Bern organisiert wird, war ein voller Erfolg. Nach dem schweisstreibenden Training, konnte der genauso wichtige, gesellschaftliche Teil genossen werden. Bei idealem Wetter konnten Köstlichkeiten vom Grill und verschiedene Salate gegessen werden und es war für jeden genug da. Auch an diesem Anlass hatte ich das Gefühl, dass mehr Leute anwesend waren als in der Vergangenheit. Sei es beim Anstehen am Grill, beim Apero oder auch am Dessertbuffet. So konnten immer interessante Gespräche geführt und neuen Kontakte geknüpft werden.

Am Sonntag stand der letzte Teil des Gasshuku an. Zwei Trainings (Kihon und Kata) haben dafür gesorgt, dass das Essen vom Vorabend zweckmässig in Energie umgewandelt wurde und so wurde das Gasshuku in würdevoller weise abgeschlossen.

Zurück bleiben Erinnerungen an sehr interessante Trainings, einige Neuerungen in Kataausführungen, grosse Wärme in der Halle, super Wetter draussen, alte Kontakte pflegen und neue Kontakte knüpfen, schwitzen – schwitzen – schwitzen und Muskelkater.

Für alle, welche dies ebenfalls erleben wollen: das nächste Gasshuku findet vom 12. – 15. August 2027 statt. Persönlich kann ich das Lager nur empfehlen. Es macht grossen Spass auch mit anderen Karatekas zu trainieren und die Informationen sowie die Wissensvermittlung durch die japanischen Instruktoren sind sehr wertvoll. Also: schreibt euch das Datum auf. Es müssen auch nicht die ganzen vier Tage sein. Oss

Toni