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Mürren steht in Flammen für die Schweden

Omi, Philipp, Nicole, Maria, Carmen,Sonja, der Prüfling Judith, der Osterhase Andy und der Reiseleiter Manuel erleben einmal mehr im Osterlager die Magie von Schnee, Sonnenschein und Sambonzuki

Zugegeben, die Lenzburger Delegation, die sich dieses Jahr zu Ostern wieder auf die lange Reise zum Karate-Symposium machte, fiel eher klein aus. Doch diese Truppe konnte Mürren mit seiner atemberaubenden Landschaft, dem schönen Wetter und den beflügelnden sportlichen Inputs voll geniessen. Zumindest fast alle: Philipp, frisch verletzt, konnte nur am Dojo-Leiter-Kurs teilnehmen und nutzte die Zeit vermehrt zum Schaffen und zum Yuna-Knuddeln. Und Klein Yuna mit ihren 4 Monaten erreichte “noch nicht ganz” das Mindestalter fürs Training.

Der grosse Wehmutstropfen des diesjährigen Osterlagers war die Abwesenheit von Sugimura Sensei. Sein Philosophieren in der Trainingshalle und sein breites Grinsen im “Stübli” wurde von allen Seiten vermisst.

Für besonders viel Action sorgte dafür die 10köpfige Truppe aus Schweden rund um den diesjährigen Ehrengast Sensei Kent Rantzow und seine Tochter Sandy, beides hochdekorierte Karate-Kas. Mit Kents ansteckender Begeisterung für “Speed Speed Speed!” und Sandys schweisstreibender Fitnessabschlussrunde wurden wir ordentlich gefordert, aber auf gute Weise!

Für die Tradition “pro Osterlager: ein Lenzburg-Prüfling” sorgte dieses Jahr Judith: sie bestand am Samstag ihre Prüfung zum 1. Kyu. “Am Anfang war ich unglaublich nervös, aber wenn die Prüfung mal beginnt, versucht man einfach nur noch sein Bestes zu geben.” Wir gratulieren herzlich!

Traurig aber wahr: wir werden alle älter und wollten viel mehr schlafen. Im “Bliemlichäller”  liess sich dieses Mal jedenfalls kein Lenzburger blicken! Dafür entschied sich der harte Kern von uns am Montag noch für einen gemeinsamen Ausflug hoch zum Rothorn, wo Manuel prompt der Aussicht Konkurrenz machte und zum beliebten Fotomotiv für die chinesischen Touristen wurde.

Aber es gab auch noch andere kleine Highlights neben Rothorn und Karate…

Für manche war es Baby Yuna, für andere Andy, der wie jedes Jahr mit einer grossen Ladung Schokohasen den Osterhasen vertrat, oder ganz einfach der Umstand, in Mürren all die Freunde von anderen Vereinen wieder zu sehen. Viele Gründe also, dass das Osterlager einmal mehr die lange Reise wert war. Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!